Cannabiszucht
Das Prinzip der Zucht ist bei Cannabis ähnlich wie bei Tomaten: Man nimmt die Pollen der männlichen Pflanze und verteilt sie auf die Blüten der weiblichen Pflanze oder überlässt diese Aufgabe Mutter Natur.
Reguläre Samen
Um eine eigene Sorte zu züchten, könnte man theoretisch nur eine männliche und eine weibliche Pflanze in ein Zelt stellen. Diese Methode erzeugt reguläre Samen, die sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen hervorbringen können. Allerdings nutzen die meisten von uns feminisierte Samen, da sie ausschließlich weibliche Pflanzen produzieren.
Feminisierte Samen
Feminisierte Samen sind ebenfalls einfach herzustellen. Man baut eine weibliche Pflanze an und besprüht sie kurz vor der Blütephase regelmäßig (einmal pro Woche, bis man männliche Blüten sieht) mit kolloidalem Silber. Dies führt dazu, dass die Pflanze zu einem Zwitter wird, aber ihre DNA bleibt weiblich. An den besprühten Stellen bilden sich männliche Pollensäcke.
Die Pollen sollten geerntet werden, wenn sie sich zu öffnen beginnen, und innerhalb von 2-3 Tagen auf die weibliche Blüte einer anderen Pflanze übertragen werden. Dies funktioniert auch mit autoflowering Varianten. In der Natur bestäuben sich Cannabispflanzen selbst, wenn man sie lange nicht erntet.
F1-Samen
Vielleicht hast du auch schon die neuen F1-Samen von Royal Queen Seeds und anderen gesehen und möchtest wissen, wie man solche Samen herstellt.
Elternlinien auswählen:
Erste Elternlinie: Viel THC und hohe Ernte.
Zweite Elternlinie: Kleinwüchsig und sehr widerstandsfähig.
Stabilisierung: Beide Elternlinien werden separat durch Inzucht stabilisiert, was mehrere Jahre dauern kann.
Kreuzung: Sind beide Elternlinien stabil, werden sie miteinander gekreuzt.
Das war eine kurze Zusammenfassung der Cannabiszucht. Natürlich gibt es noch viele weitere Aspekte wie das Phänohunting, aber das hebe ich mir für spätere Blogs auf.
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